Studie zur digitalen Teilhabe zeigt größere Offenheit seit Corona-Krise

Anlässlich des „Digitaltags 2020“ wurden von der Initiative „Digital für alle“ Ergebnisse einer repräsentativen bundesweiten Befragung (Bitkom Research) vorgestellt. Dabei werden die Ergebnisse über die Einstellungen der Bürger mit denen des Jahres 2019 verglichen. 

Die Corona-Krise hat bei vielen Menschen ihr Verhältnis zur Digitalisierung geändert. Jeder Dritte (32 Prozent) steht der Digitalisierung seither offener gegenüber, jeder Fünfte (21 Prozent) kritischer. Für 44 Prozent hat sich nichts geändert.

Rund drei von vier Befragten (73 Prozent) bezeichnen die Digitalisierung als Chance. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 5 Prozentpunkten. Demgegenüber sieht jeder Vierte (25 Prozent) die Digitalisierung als Gefahr. Das sind 6 Prozentpunkte weniger als 2019. 

In der jüngeren Altersgruppe der 16- bis 64-jährigen haben digitale Technologien für alle Lebensbereiche von Kommunikation, über Gesundheit bis Mobilität eine höhere Bedeutung. Bei den Senioren würden 26% lieber in einer Welt ohne digitale Technologien leben, gegenüber 11 % bei den Jüngeren (2019 waren es noch 40% der Senioren und 12% der Jüngeren).

Als größte Hürde für die eigene Nutzung von digitalen Technologien wird von den Befragten die mangelnde Nutzerfreundlichkeit genannt. 

Die Original-Studie finden Sie hier:

https://digitaltag.eu/studie

 

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